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Warum Körperpsychotherapie ?

Renate Pollmann - Foto: © Jekaterina KnyasewaKörperpsychotherapie ist gleichbedeutend mit „körperorientierte Psychotherapie".
Dein Körper hat seine eigene Wahrheit. Haltungen, Probleme, Spannungen und Konflikte schlagen sich in ihm auf vielfältigste Weise nieder. Alles, was man im Leben macht und erlebt, hat Auswirkungen auf den eigenen Körper. Im ungünstigen Fall kann sich das in Schmerzen und Krankheiten äußern und manifestieren.
Der Körper steht aber auch in direktem Bezug zu anderen Bereichen wie Gedanken, Bildern und Gefühlen bis hin zu deinen Überzeugungen. Er spiegelt eigene persönliche Geschichte und dient deshalb auch als Kommunikationspartner und als Zugang zum Unterbewusstsein.
Die Hirnforschung zeigt, dass der Körper in eine gute psychotherapeutische Arbeit mit einbezogen werden sollte. Denn der Körper stellt eine wichtige Ressource dar: Die ersten Erfahrungen von Vertrauen und Selbstwahrnehmung werden körperlich vermittelt und auf diese Weise im Gehirn gespeichert.

Die Körpertherapie hilft  dabei, die eigenen konditionierten Strukturen kennen zu lernen, sie liebevoll zu akzeptieren und dann durchlässiger werden zu lassen. Denn hinter jeder einengenden Haltung steht eine individuelle Erfahrung, die uns geprägt hat. Diese eingefleischte Prägung ist eine körperlich-seelische Antwort auf frühkindliche Unsicherheiten und Verletzungen.
Körperarbeit ist eine Entdeckungsreise zu den eigenen menschlichen Möglichkeiten und Tiefen. Tiefgreifende Veränderungen sind ohne den Körper und die Verbindung zu unseren Gefühlen nicht möglich. Daher ist es mir besonders wichtig, Körper, Kopf und Gefühle einfühlsam in Einklang zu bringen

Als ganzheitliche Körpertherapie basiert die Psychodynamische Körper- und Energiearbeit auf den vier Säulen:

Ganzheitliche Bioenergetik | Biodynamik | Gestalt-Körperarbeit | Posturale Integration

Sie versteht sich somit als methodenübergreifende und integrierende Körperarbeit im Rahmen der Humanistischen Psychologie.

Gestalt-Körperarbeit

Körperpsychotherapie >>

Zentrale Elemente der von Fritz und Laura Perls, R.F. Hefferline, P. Goodman entwickelten Gestaltarbeit sind Gegenwärtigkeit, Kontakt, Bewusstheit und die Beziehung zwischen Vordergründigem und Hintergrund.
Der Gestaltansatz geht davon aus, dass alles, auch die Vorgänge des Erinnerns und der Zukunftsplanung, gegenwärtige Tätigkeiten sind, obwohl sie sich auf Vergangenheit und Zukunft beziehen. Damit ist alles, was wir jetzt erleben, auch veränderbar - radikale Selbstverantwortung für unser jetziges Erleben ist damit die logische Folge.
Durch die Verbindung von Gegenwärtigkeit und Kontakt (Ich und Du im Hier und Jetzt) mit der Körperarbeit, wird die offene Beziehung zwischen Praktizierendem und Klient betont, in der Wachstum und Veränderung für beide möglich ist.

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